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Müde, aber fröhlich kehrten neun Mitglieder der evangelischen Jugend Westerland, den „Kellerkindern“, mit Pastor Bornemann von der diesjährigen großen Städtereise nach Krakau in Polen zurück – und vor allem: mit vielen, vielen Eindrücken! Fast alle waren zum ersten Mal in diesem Land – eine schier unverständliche Sprache und eine unbekannte Währung waren nicht die einzigen Dinge, an die man sich erst gewöhnen musste: Geld tauschen, umrechnen…! Auch die Bedeutung der Kirche dort ist unübersehbar: vielen Geistlichen, vielen Nonnen begegneten wir, und die Gottesdienste waren auch in der Woche stets gut besucht – gerade von jungen Menschen!

Krakau ist eine sehr alte und zugleich sehr junge Stadt – Tag und Nacht sind dort viele, viele junge Leute auf der Straße, die in Cafe`s, Kellerbars und Musikclubs vor Lebendigkeit nur so sprudelt – da kann auch ein sommerliches Sylt nicht mithalten!

In Krakau kann man nicht anders als der Geschichte zu begegnen. Auch im 2. Weltkrieg unzerstört geblieben bietet sich die Stadt als ein einziges Museum an. Die Gruppe hat davon viel mitgenommen: hat den Wawelberg mit dem alten Schloss und der Krönungskirche der polnischen Könige bestiegen und die historischen Tuchhallen und die mittelalterlichen Anlagen unter dem Marktplatz besehen, der übrigens der zweitgrößte Europas ist. Viele Kirche haben wir besucht, darunter natürlich die Marienkathedrale mit dem unglaublichen Altar des Veit Stoß aus dem 15. Jahrhundert. Aber auch der ganz vergoldete Altar der Fronleichnamskirche konnte einem schier die Sprache verschlagen! Das „Collegium Maius“, eine der ältesten Universitäten Europas haben wir von innen sehen – mit einer spontanen Führung auf englisch: u.a. Nikolaus Kopernikus und Papst Johannes Paul II. haben dort ihre Spuren hinterlassen.

Das und noch viel mehr kann junge Leute schon etwas erdrücken – wie gut, dass es da auch die Galeria Krakovska gibt: ein Shoppingtempel der heutigen Zeit, oder die vielen „Cukiernia“, Kuchen und Süßigkeitengeschäfte, wo es auch sehr leckeres Lody gibt – Eis in allen Formen und Farben!

Und dann doch wieder Geschichte: in die weitgehend verschwundene jüdische Kultur eintauchen, die es im Stadtteil Kasimiercz noch gibt – vier Synagogen haben wir besucht, in denen gerade das Laubhüttenfest gefeiert wurde. Dunkle Vergangenheit dann im alten Ghetto und der Fabrik von Oskar Schindler, das heute eine sehr beeindruckende Zeitreise in die deutsche Okkupation ermöglicht. Die Fahrt ins etwa 70 Kilometer entfernte Auschwitz erwarteten die Jugendlichen mit spürbarer Anspannung. Die Zahlen der Opfer dort waren kaum fassbar; sehr nahe aber ging der Anblick etwa der Haare oder Koffer vieler, die dort ermordet worden sind. In einer Fotoreihe schaute man etlichen von ihnen ins Gesicht – was etwa geschah mit einem kräftigen jungen Mann, dass er innerhalb weniger Tage im Lager zu Tode kam?? In Birkenau dann die langen Reihen der Baracken, Latrinen, die Rampe, die Ruinen der Mordkammern und der kleine See, in dem bis heute die Asche Unzähliger ruht – das blieb unvorstellbar.

Zurück in Krakau war es gut zu sehen, wie international das Miteinander heute geworden ist – vom Turm der Marienkirche aus konnte man all die vielen Menschen aus aller Herren Länder gut beobachten und sich eigentlich darüber freuen, in offenen Grenzen leben zu dürfen..! Es wird sicher noch etwas dauern, bis die Eindrücke dieser Reise verarbeitet sind – auf jeden Fall hat es sich gelohnt, dort gewesen zu sein!

Kellerkinder in Polen
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Ev. Naturkindergarten „Die Wurzelkinder“Kontakt: Pastorin Anja Lochner, 04651 7884 oder per eMail

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